Großer Andrang bei Peer Steinbrück in Kirchheim

Drückende Sommerhitze aber beste Stimmung herrschte am 11. Juli 2008 als der Bundesfinanzminister und stellvertretende Parteivorsitzende Peer Steinbrück die Teckstadt besuchte.

Steinbrück kam auf Einladung von Rainer Arnold und sprach vor rund 300 Gästen vor dem Rathaus nachdem er sich zuvor ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte. Wohlfeile Versprechungen, die nur die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treiben würden, machte der Finanzminister nicht.

Doch gerade Steinbrücks klare Worte brachten ihm viel Anerkennung und Zustimmung ein.Oberstes Ziel ist für ihn ein ausgeglichener Haushalt, den letztmals 1969 eine Bundesregierung vorlegen konnte und nun nach vierzig Jahren endlich wieder greifbar ist."40 Milliarden Euro geben wir jedes Jahr für Zinsen aus. Was könnte man stattdessen mit all dem Geld für Bildung, Infrastruktur und Forschung alles erreichen?", sagte er, um zu betonen, wie wichtig es ist, nicht länger "auf Pump" zu leben.

Peer Steinbrück ließ es sich nicht nehmen noch ausführlich direkt mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die Kirchheimer zeigten sich sehr erfreut über den sympathischen und bodenständigen Gast aus Berlin.