Rainer Arnold besucht Unternehmen, soziale Einrichtungen und Vereine in Neckartenzlingen und Umgebung

Am Montag, 10. Juli, besichtigte Rainer Arnold Unternehmen, soziale Einrichtungen und Vereine in Neckartailfingen, Neckartenzlingen und Altdorf. Bei Gesprächen mit den Inhabern und Vorsitzenden waren auch die Anliegen mittelständischer Unternehmer Thema.

BEA Antriebstechnik

Den ersten Besuch stattete Arnold der Firma BEA Antriebstechnik in Neckartailfingen ab. Seit einem Jahr werden in der ersten deutschen Filiale der BEA Group Zahn- und Kettenräder vertrieben. Arnold bekam einen Einblick in das breite Sortiment an verschiedenen Zahn- und Kettenrädern, Zahnriemen und Gleitschienen. Das Sortiment umfasst 8000 verschiedene Teile, die jederzeit geliefert werden können. Im Gespräch mit Geschäftsführer Peter Anderwert ging es um die bürokratischen Probleme, die eine kleine, neu gegründete Firma zu überwinden hat.

Rainer Arnold mit dem Geschäftsführer von BEA Antriebstechnik in Neckartenzlingen Peter Anderwert und Frau Wayss

Rainer Arnold mit dem Geschäftsführer Peter Anderwert und Frau Wayss

Gienger Metallbau

Die nächste Station war die Firma Gienger Metallbau in Neckartenzlingen. Das seit 25 Jahren bestehende Familienunternehmen hat sich auf die Verarbeitung von Metall und Aluminium spezialisiert. Als neues Produktionsfeld hat das Einzelunternehmen vor Kurzem mit der Herstellung von Schallschutzhauben angefangen. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Firmengründer Reiner Gienger, erfuhr Arnold auch von den Schwierigkeiten familiengeführter Unternehmen. Die Kundschaft schätzt die Flexibilität sowie die kurzen Lieferzeiten des Unternehmens, in dem neben den Inhabern ca. 30 Angestellte arbeiten.

Rainer Arnold mit den Inhabern von Gienger Metallbau Reiner und Alexander Gienger

Rainer Arnold mit den Inhabern Reiner und Alexander Gienger

Wirth Tonmaschinenbau

Anschließend besichtigten Arnold und Bürgermeister Kälberer den Schallplattenspielerhersteller Wirth Tonmaschinenbau in Altdorf. Der Besitzer der GmbH Karl Wirth erklärte dem Abgeordneten und dem Bürgermeister bei einer Führung durch die Geschäfts- und Produktionsräumlichkeiten die handwerkliche Herstellung der Plattenspieler. Vor 15 Jahren baute Wirth seinen ersten Plattenspieler und plante nicht daraus mal ein Geschäft zu machen, doch nach üppiger Nachfrage von Freunden und Bekannten entschloss sich Wirt seinen Job in der Autoindustrie aufzugeben und die Herstellung von exklusiven Schallplattenspielern zum Beruf zu machen. Heute verkauft der Familienbetrieb 300-500 Geräte im Jahr die in 40 Länder der Welt geliefert werden. Trotz der großen Stückzahl und nur 5 Angestellten legt Wirth Wert darauf ein Manufaktur-Betrieb zu sein und setzt auf Eigenfertigung.

Rainer Arnold mit Inhaber von Wirth Tonmaschienenbau Karl Wirth und Altdorfs Bürgermeister Joachim Kälberer

Rainer Arnold mit Inhaber Karl Wirth und Altdorfs Bürgermeister Joachim Kälberer

BürgerEnergiegenossenschaft Altdorf

Zur letzten Besichtigung des Tages war Arnold in der BürgerEnergiegenossenschaft in Altdorf zu Gast. Die eingetragene Genossenschaft besteht seit 2009 und hat seitdem mehrere Fotovoltaik Anlagen in Altdorf und Umgebung eingerichtet. Die Bürger können in der Genossenschaft aktiv an der Energiezukunft mitwirken und so die Umsetzung regionaler Energieprojekte mit erneuerbaren Energien zustande bringen. In der Diskussion mit den Vorstandsmitgliedern Patrik Winkler und Wolfgang Maier ging es um Fragen der Energiewende und wie sich Bürger, zum Beispiel in Form einer Genossenschaft, daran beteiligen können. Dabei waren sich Arnold und die Vorstände der BürgerEnergiegenossenschaft einig, dass Planungssicherheit für Investoren wichtig ist und keinesfalls rückwirkend die Bedingungen geändert werden dürfen.