Bundesweiter EU-Projekttag an Schulen im Wahlkreis am 10.05.2010

Arnold diskutierte mit Schülern des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Leinfelden-Echterdingen

(pm). Bereits zum vierten Mal fand am 10. Mai 2010 der EU-Projekttag statt. Das zentrale Ziel dieses Tages ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Europäischen Union zu fördern und ihr Verständnis für europapolitische Vorgänge zu stärken. Der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) nutzte die Gelegenheit, mit Schülern des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Leinfelden-Echterdingen über Europa zu diskutieren.

Die zwölfte und dreizehnte Klasse des Immanuel-Kant-Gymnasiums diskutierten intensiv mit dem Abgeordneten über Themen, die die Menschen in Europa in der Vergangenheit, aber auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt bewegen. 
So hinterfragten die Jugendlichen kritisch die europäische Finanzpolitik und die momentanen Griechenlandkrise. Rainer Arnold betonte in seinen Ausführungen, dass die EU jetzt die richtigen Weichen stellen müsse und dass dringend eine Kontrolle der Finanzmärkte notwendig sei.

Rainer Arnold ist sich sicher, dass Europa wieder Ideen und Visionen benötigt. Neben dem selbstverständlich gewordenen Frieden und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit soll Europa auch ein soziales Europa werden. Angesichts der aktuellen Debatte sieht man, dass der Markt eben nicht alles regele und nun strikte Kontrollen an den Finanzmärkten eingerichtet würden müssten, betonte Rainer Arnold. Die Profiteure der Finanzmarktkrise und die Spekulanten sollten an den Kosten der Krise beteiligt werden, dies könnte mit der Einführung einer Finanztransaktionssteuer erfolgen. Die Vision sollte ein solidarisches, soziales Europa sein. Auch sollte mit den natürlichen Vorkommnissen sorgsam umgegangen werden. „Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden und die regenerativen Energien müssen vorangetrieben werden“.

Rainer Arnold meinte abschließend: „Es ist wichtig, gerade mit den jungen Menschen über Europa zu reden und zu diskutieren, denn vieles wie zum Beispiel die offenen Grenzübergänge sind mittlerweile schon so selbstverständlich, dass man gar nicht merkt, dass dies ein Ergebnis der positiven Entwicklung der EU ist“.

Informationsmaterialien über Auslandsaufenthalte in der EU, zum Studieren, Arbeiten, Zivildienst, aber auch zum Lissabonvertrag können gerne unter der Telefonnummer 07022-21 19 20 bestellt werden oder im Wahlkreisbüro in der Gerberstraße 4 in 72622 Nürtingen, abgeholt werden.