Impulse für eine nachhaltige Umweltpolitik

tl_files/bilder/umwelt.jpgFossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas sind nicht unendlich verfügbar, sie machen uns abhängig von unseren Zulieferstaaten und sie erzeugen klimaschädliche Emissionen, die zu erheblichen Folgeschäden und -kosten führen. Und gerade hier beim Klimaschutz darf und wird Deutschland nicht in seinen Anstrengungen nachlassen.

Wir sind Vorreiter auf dem Gebiet der nachhaltigen Verkehrs- und Energiepolitik. Aus Verantwortung und aufgrund völkerrechtlicher Verpflichtungen - aber auch aus wohlverstandenem Eigeninteresse.

  • Wir wollen in moderne Klimaschutztechnologien investieren, denn sie schaffen hochinnovative, moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze.
  • Im Jahr 2020 soll ein Anteil Erneuerbarer Energien im Strombereich von mindestens 45 Prozent, im Wärmebereich von 14 Prozent und im Verkehrssektor von 10 Prozent verwirklicht sein. Bis 2050 streben wir eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien an.
  • Der Atomkonsens steht für uns nicht zur Debatte. Das von uns novellierte Atomgesetz mit seinem Verbot des Neubaus von Atomkraftwerken bleibt bestehen. Außerdem treten wir für den ergebnissoffenen Start einer Endlagersuche ein.
  • Die Steigerung der Energieeffizienz ist ein Schwerpunkt unserer Energiepolitik. Vordringlich soll eine Effizienzinitiative gestartet und ein Hocheffizienz-Gesetz geschaffen werden, um bis zum Jahr 2020 mindestens 11 Prozent des jetzigen Energiebedarfs einzusparen.
  • Deutschland braucht eine aktive Infrastrukturpolitik. Wir werden deshalb mehr in den Erhalt,die Modernisierung und den Ausbau unserer Infrastruktur investieren.
  • Um die Straßen von Lkw-Verkehr zu entlasten und aus Umwelt- und Klimaschutzgründen wollen wir mehr Verkehr auf Schiene und Binnenschiffe verlagern. Dazu muss das Schienennetz so ausgebaut werden, dass der Personenverkehr durch bessere Anschlüsse und mehr Pünktlichkeit attraktiver wird.